Warum jede Stunde doppelt zählt
Die gesetzliche Rente berechnet sich über sogenannte Entgeltpunkte. Verdienst du ein Jahr lang das Durchschnittsgehalt, erhältst du einen Entgeltpunkt. Arbeitest du in Teilzeit, sammelst du entsprechend weniger Punkte. Das bedeutet: Zehn Jahre in Teilzeit können sich auf deine Rente auswirken wie fünf Jahre ohne volles Einkommen.
Doch dabei bleibt es nicht. Wer weniger arbeitet, steigt oft seltener im Beruf auf, verhandelt seltener über das Gehalt und hat meist weniger finanziellen Spielraum, zusätzlich für die eigene Altersvorsorge vorzusorgen. So wächst die Rentenlücke Schritt für Schritt, oft unbemerkt.